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Eine Show macht Spass.
Ich weiss das, denn ich habe jahrelang selbst Erfahrungen sammeln dürfen.
Als einzige „echte Frau" auf der Bühne einer Travestie-Revue mitzugackern und dort bin ich mit scharfem Blick aus dem Publikum auch als solche „entlarvt" worden.Ein einmalig schönes Experiment.
Das lag nicht etwa daran, das ich zierlicher war sondern meine Bewegungen waren nicht weiblich genug! In diesem Haufen Superfrauen stand ich da wie der einzige „richtige Kerl" in der Show.Nun, ich
bin Schauspielerin.
Ich weiss, das ich viel gelernt habe über mich als Frau und abgeschaut habe ich von Männern, die gerne Frauen darstellen.
Und so weiss ich auch wie wichtig Weiblichkeit ist, wenn Mann sie darstellen muss. Und es ist einfach, wenn es auf der Bühne geschieht. Dies gibt Schutz. Jedoch auf freier Wildbahn, also als
transnormale Lady unterwegs in der City heisst: ausgeliefert..... und angreifbar in der weiblichen Bemühung.
Wenn schon viele Frauen oft vergessen , das sie Frauen sind......so sind sie doch Frauen. Für mich hatte die Show auf der Bühne eine wichtige Erfahrung parat:Ich war nichts. Nicht einmal ein
Damenimitator. Puristischer geht es für das Ego eigentlich nicht mehr.
Jogginghosen und Mützen machen es uns aber auch einfach.Im Büro sitzt Frisur und Kostüm, aber bei Berufen in verschiedenen Dienstleistungen schauen wir dann durch die Finger.
Alles vermännlicht.........Politesse? Die Röcke mussten Hosen weichen und das Servierfräulein versteckt das stützende Schuhwerk auch lieber unterm Hosensaum.
Doch warum schauen wir alle so gerne in die Hochglanzmagazine? Und bei der Oscar-Verleihung geht es doch auch nicht ohne traumhafte Kleider!
Ganz einfach :
Es hat viel mit Träumen zu tun.
In uns allen steckt eben doch eine Traumfrau.Und wir alle haben Sehnsucht nach schönen Kleidern!
So wie ein Tarnmantel, der uns die schlechte Stimmung nimmt.
Don`t hide your dreams, let`s all be queens!